Zahlen ETFs Dividenden?
Ja, ausschüttende ETFs zahlen Dividenden direkt an Anleger aus.

Die besten Dividenden-ETFs sind jene börsengehandelten Fonds, die regelmäßig eine Dividende ausschütten und dabei eine stabile sowie überzeugende Wertentwicklung zeigen. Gleich zu Beginn lässt sich klar festhalten: Die besten Dividenden-ETFs zeichnen sich durch hohe Ausschüttungen, langfristige Dividendenhistorien und breit gestreute Portfolios aus. Diese Merkmale machen sie zu einer wichtigen Kategorie innerhalb der einkommensorientierten Anlagestrategien.
Im Folgenden bietet dieser Artikel einen strukturierten und faktenbasierten Überblick über die bekanntesten Dividenden-ETFs 2025. Die Analyse stützt sich ausschließlich auf geprüfte Markt‑ und Fondsdaten, um einen fundierten Vergleich der globalen Dividenden-ETFs zu ermöglichen.
Rechtlicher Hinweis (Disclaimer): Die nachfolgende Veröffentlichung dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch Empfehlung im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG oder der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 (MAR) sowie keine steuerliche Beratung (§ 5 RDG, §§ 2 ff. StBerG) dar. Investitionen in Finanzinstrumente sind mit Risiken verbunden und können zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Genannte Unternehmen oder Wertpapiere dienen ausschließlich der Illustration und sind nicht als Empfehlung zu verstehen.
Der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF ist ein bedeutender globaler Dividenden-ETF, der durch solide Ausschüttungen und eine robuste Wertentwicklung überzeugt. Er bildet die Methodik des Morningstar Developed Markets Dividend Leaders Index ab, der Unternehmen nach Dividendenhöhe und finanzieller Stabilität filtert.
Der ETF investiert ausschließlich in entwickelte Märkte, was zu stabileren Erträgen und einem geringeren Risiko führt. Mit einem Fondsvolumen von rund 1,2 Milliarden Euro (Stand: Ende 2025) ist er ein etablierter Fonds. Die aktuelle Ausschüttungsrendite liegt bei etwa 4,22 Prozent (Stand: Ende 2025). Die Aktien im Fonds stammen aus verschiedenen Branchen wie Telekommunikation, Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen, darunter bekannte Unternehmen wie Verizon, Roche, Allianz und Sanofi, was für eine robuste Diversifikation sorgt.
Der Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF zählt zu den größten globalen Dividenden-ETFs. Mit einem Fondsvolumen von rund 7,5 Milliarden Euro (Stand: Ende 2025) gehört er zu den Schwergewichten der Branche.
Der ETF folgt dem FTSE All-World High Dividend Yield Index, der die dividendenstärksten Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern umfasst. REITs sind ausgeschlossen. Die Indexmethodik basiert auf erwarteten Dividendenrenditen und deckt über 2.300 Unternehmen weltweit ab. Da der Fonds ausschüttend ist, erhalten Anleger regelmäßige Dividendenzahlungen. Er zählt mit einer Gesamtkostenquote (TER = Total Expense Ratio) von 0,29 Prozent zu den kostengünstigsten Dividenden-ETFs.
Der iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF (DE) investiert in 100 dividendenstarke Unternehmen weltweit und gehört zu den größten ETFs seines Segments.
Der zugrunde liegende STOXX Global Select Dividend 100 Index berücksichtigt Dividendenqualität, Stabilität der Ausschüttungen und historische Dividendenpolitiken. Der Fonds umfasst ein Fondsvolumen von über 3,46 Milliarden Euro (Stand: Ende 2025). Der ETF schüttet quartalsweise aus und verwendet eine vollständige physische Replikation. Enthalten sind Unternehmen aus Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik, was eine gute geografische Diversifikation ermöglicht.
Dieser synthetisch replizierte ETF bildet ebenfalls den STOXX Global Select Dividend 100 Index ab, nutzt jedoch Swaps zur Indexabbildung. Das Fondsvolumen liegt bei rund 0,74 Milliarden Euro (Stand: Ende 2025).
Der ETF hat eine Gesamtkostenquote (TER) von 0,50 Prozent. Die Ausschüttungsrendite ist solide, und der ETF punktet durch eine stabile Indexmethodik, die Dividendenqualität und Beständigkeit priorisiert. Durch die Swap-Struktur können steuerliche oder technische Vorteile entstehen. Der ETF richtet sich an Anleger, die eine alternative Abbildungsform bevorzugen, ohne auf globale Dividendenwerte verzichten zu müssen.
Mit einer Gesamtkostenquote (TER) von nur 0,25 Prozent ist dieser ETF der günstigste in dieser Auswahl an globalen Dividenden-ETFs. Er wird aktiv verwaltet, kombiniert jedoch quantitative Faktoren zur Auswahl dividendenstarker Unternehmen weltweit.
Die Gewichtung basiert auf einer Vielzahl von Qualitätskriterien. Dies führt zu einem Portfolio, das stärker kuratiert ist als traditionelle Indexfonds. Die Ausschüttungen erfolgen regelmäßig und orientieren sich an globalen Einkommensstrategien. Besonders interessant ist der ETF aufgrund seiner Kombination aus niedrigen Kosten und aktivem Faktoransatz.
Der Global X SuperDividend UCITS ETF zählt zu den Dividenden-ETFs mit den höchsten Ausschüttungsrenditen. Die Ausschüttungsrendite liegt bei rund 9,61 Prozent (Stand: Ende 2025), was ihn zu den renditestärksten Fonds zählt, jedoch knapp unter der 10-Prozent-Marke.
Der ETF investiert global in die 100 höchst rentierenden Aktien, bevorzugt aber Unternehmen aus kleineren und mittleren Marktsegmenten. Diese Strategie kann zu höheren Risiken führen, bietet jedoch potenziell überdurchschnittliche Ausschüttungen. Die monatlichen Ausschüttungen machen den ETF besonders attraktiv für Anleger, die Wert auf regelmäßiges Einkommen legen.
Der ETF investiert in dividendenstarke Aktien aus Schwellenländern und bietet damit Zugang zu Märkten wie Brasilien, Südafrika, Indonesien oder China.
Der zugrunde liegende Dow Jones Emerging Markets Select Dividend Index (Net) umfasst 100 dividendenstarke Aktien aus Schwellenländern. Die aktuelle Dividendenrendite des iShares Emerging Markets Dividend UCITS ETF liegt bei rund 6,70 Prozent (Forward-Dividendenrendite, Stand: Ende 2025), die Dividenden werden quartalsweise ausgeschüttet. Diese Märkte sind volatil, bieten aber langfristig hohes Wachstumspotenzial. Der ETF eignet sich für Anleger, die ihre Dividendenstrategie global diversifizieren möchten.

Dividenden-ETFs bieten regelmäßige Erträge und ein hohes Maß an Diversifikation, wodurch sie zu einer stabilen Ertragsquelle werden können. Quellen wie extraETF betonen, dass dividendenstarke Unternehmen in unsicheren Zeiten tendenziell weniger volatil sind und stabilere Erträge liefern. Zusätzlich zeigen historische Daten, dass Dividenden einen bedeutenden Anteil der langfristigen Gesamtrendite von Aktienmärkten ausmachen können. Viele Dividenden-ETFs investieren in etablierte, profitable Unternehmen mit soliden Bilanzen, die selbst in wirtschaftlich schwierigen Phasen zuverlässig ausschütten. Dies macht sie zu einer potenziell robusten Ergänzung in einem breit gestreuten Portfolio.
Allerdings sind Dividenden-ETFs nicht automatisch renditestärker als marktbreite ETFs wie der MSCI World. Langfristige Analysen zeigen, dass Dividendenstrategien zwar stabile, aber nicht zwingend überdurchschnittliche Renditen erzielen. Hinzu kommt, dass Dividendenfokussierung zu sektoralen Schwerpunkten führen kann, etwa in Finanz- oder Energiebranchen, was eigene Risiken mit sich bringt. Auch die Dividendenrendite allein ist kein verlässlicher Qualitätsindikator, da extrem hohe Renditen häufig auf fallende Aktienkurse oder fundamental schwächere Unternehmen zurückzuführen sind. Daher sollten Anleger stets sowohl die Ausschüttungsqualität als auch die nachhaltige Tragfähigkeit der Dividendenpolitik berücksichtigen.
Einige Dividenden-ETFs wie der VanEck Dividend Leaders ETF konnten in den vergangenen Jahren Renditen erzielen, die sogar den MSCI World übertroffen haben. Diese Outperformance ist häufig darauf zurückzuführen, dass solche ETFs Unternehmen mit stabilen Cashflows, soliden Bilanzen und langfristig verlässlichen Ausschüttungen bevorzugen. In Marktphasen mit erhöhter Unsicherheit entwickeln sich defensive Geschäftsmodelle oft robuster, was Dividendenstrategien zeitweise begünstigt.
Dennoch hängt die Gesamtrendite stark vom ETF-Typ und der jeweiligen Indexmethodik ab. High-Dividend-Strategien können bei fallenden Kursen attraktive Ausschüttungen liefern, gleichzeitig aber Wachstumschancen verpassen, da viele Dividendenzahler in reifen, weniger dynamischen Branchen tätig sind. Zudem können sehr hohe Ausschüttungsrenditen ein Warnsignal sein, etwa wenn Kursrückgänge die Rendite rechnerisch in die Höhe treiben oder wenn Unternehmen Ausschüttungen nicht nachhaltig erwirtschaften. Eine gründliche Analyse der Dividendenqualität, der Ausschüttungsquote und der wirtschaftlichen Perspektiven der enthaltenen Unternehmen ist daher unerlässlich.
Es gibt mehrere Kategorien von Dividenden‑ETFs, die sich vor allem in ihrer Auswahlmethodik, ihrer Risikostruktur und ihrem geografischen Fokus unterscheiden. High‑Dividend‑Yield‑ETFs setzen auf Unternehmen mit besonders hohen Dividendenrenditen und bieten oft höhere Ausschüttungen, gehen jedoch teilweise höhere Risiken ein. Dividend‑Aristocrats‑ETFs investieren ausschließlich in Firmen, die ihre Dividende über viele Jahre hinweg kontinuierlich gesteigert oder stabil gehalten haben, was sie zu besonders qualitätsorientierten Strategien macht. Daneben existieren Quality‑Dividend‑ETFs, die zusätzlich zu einer attraktiven Dividendenrendite Qualitätskennzahlen wie stabile Cashflows, solide Bilanzen oder nachhaltiges Dividendenwachstum berücksichtigen. Schließlich gibt es regionale oder thematische Dividenden‑ETFs, die sich auf bestimmte Länder, Regionen oder Sektoren konzentrieren und so unterschiedliche Rendite‑ und Risikoprofile abbilden.
Regelmäßige Dividendenzahlungen: Eine verlässliche Einkommensquelle, oft quartalsweise oder monatlich.
Breite Diversifikation: ETFs bündeln viele Dividendenaktien weltweit.
Geringe Kosten: Viele Dividenden-ETFs haben niedrige TERs.
Begrenzte Wachstumschancen: Fokus auf reife Unternehmen kann langfristige Kursgewinne reduzieren.
Hohe Ausschüttungsrenditen können risikoreich sein: Sie können auf finanzielle Probleme hinweisen.
Regionale oder sektorale Übergewichtungen: Bestimmte Dividendenindizes bevorzugen Finanz- oder Energiesektoren.
Die Gesamtkostenquote (TER) zählt zu den zentralen Kriterien bei der Bewertung von Dividenden-ETFs, da laufende Kosten die Nettorendite über die Jahre erheblich beeinflussen können. Selbst kleine Unterschiede, etwa zwischen 0,25 Prozent und 0,50 Prozent, summieren sich bei langfristigen Investments zu spürbaren Differenzen. Ein niedriger TER bedeutet, dass ein größerer Anteil des Ertrags beim Anleger verbleibt und nicht durch Verwaltungskosten aufgezehrt wird.
Günstige ETFs wie der HSBC PLUS World Equity Income Quant Active ETF mit einer TER von 0,25 Prozent zeigen exemplarisch, wie kosteneffiziente Strukturen langfristig das Nettoergebnis verbessern können. Besonders bei Dividendenstrategien, die oft über viele Jahre hinweg gehalten werden, wirkt der Kostenvorteil wie ein zusätzlicher Renditebaustein.
Ein ausreichend großes Fondsvolumen ist ein wichtiger Indikator für Stabilität und Liquidität. ETFs mit mehr als 100 Millionen Euro Fondsvolumen gelten gemeinhin als robust, da sie eine geringere Wahrscheinlichkeit der Schließung oder Fusion aufweisen. Zudem sorgt ein höheres Volumen dafür, dass Käufe und Verkäufe kostengünstiger und mit weniger Kursabweichungen möglich sind.
Sehr große Fonds wie der Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield, der über 6 Milliarden Euro verwaltet, profitieren von Skaleneffekten und hoher Marktakzeptanz. Diese Größe schafft Vertrauen, erleichtert die Handelbarkeit und reduziert die Wahrscheinlichkeit signifikanter Preisdifferenzen zwischen Kauf- und Verkaufskursen.
Die Ausschüttungsart bestimmt, wie ein ETF mit den Dividenden der enthaltenen Unternehmen verfährt. Ausschüttende ETFs zahlen die Dividende direkt an die Anleger aus, meist monatlich, quartalsweise oder jährlich. Dies kann besonders attraktiv sein für Anleger, die Wert auf regelmäßige Zahlungsströme legen – etwa zur Ergänzung eines laufenden Einkommens.
Thesaurierende ETFs hingegen reinvestieren die Dividenden automatisch im Fonds. Dadurch entsteht ein Zinseszinseffekt, der langfristig zu einem stärkeren Kapitalwachstum führen kann. Diese Variante eignet sich insbesondere für Anleger, die ein langfristiges Vermögensziel verfolgen und keine laufenden Ausschüttungen benötigen. Die Wahl der Ausschüttungsart beeinflusst somit sowohl den Anlagehorizont als auch die Steuerstrategie.
Physische Replikationsmethoden gelten als besonders transparent, da der ETF die im Index enthaltenen Aktien tatsächlich kauft. Dies erleichtert die Nachvollziehbarkeit und reduziert das Kontrahentenrisiko, da der ETF unmittelbaren Besitz an den Wertpapieren hält. Besonders bei breit gestreuten Dividenden-ETFs schätzen viele Anleger diese Form der direkten Abbildung.
Synthetische ETFs hingegen replizieren den Index über Swap-Vereinbarungen mit Finanzinstituten. Diese Konstruktion kann steuerliche oder technische Vorteile bieten, etwa eine genauere Abbildung bestimmter Indizes oder niedrigere Handelskosten. Allerdings entsteht dabei ein gewisses Kontrahentenrisiko, da die Wertentwicklung von einem Tauschpartner garantiert wird. Die Wahl der Replikationsmethode hängt daher sowohl vom Risikoprofil als auch vom gewünschten Maß an Transparenz ab.
Bevor Anleger in Dividenden-ETFs investieren, ist es hilfreich, die grundlegenden Schritte zu kennen. Der Ablauf ähnelt dem Investieren in andere ETFs, doch Aspekte wie Ausschüttungen, Sparpläne und die Produktauswahl spielen eine besondere Rolle.
Die folgenden Schritte geben einen kompakten Überblick über den Investitionsprozess.
Laut extraETF können Dividenden-ETFs an allen großen Börsenplätzen erworben werden, etwa über Xetra, Frankfurt oder Stuttgart. Diese Handelsplätze bieten in der Regel eine hohe Liquidität, enge Spreads und verlässliche Ausführungsqualität. Durch die große Auswahl verfügbarer ETFs können Anleger zudem auf unterschiedliche Strategien, Regionen und Ausschüttungsarten zugreifen. Die Kursbildung erfolgt fortlaufend während der Handelszeiten, sodass Orders flexibel platziert und angepasst werden können.
Der Kauf erfolgt über Banken oder Online-Broker. Ein Depot ist notwendig, und viele Anbieter ermöglichen kostenfreie Sparpläne für Dividenden-ETFs. Online-Broker bieten dabei oft besonders niedrige Gebührenstrukturen sowie intuitive Handelsoberflächen. Zudem lassen sich über moderne Handelsplattformen Limit‑ und Stop‑Orders nutzen, was zusätzliche Kontrolle bei der Orderausführung bietet. Sparpläne erlauben regelmäßige Investitionen bereits ab kleinen Beträgen und eignen sich daher besonders für den langfristigen Vermögensaufbau mit Dividenden-ETFs.
Dividenden-ETFs bieten eine interessante Kombination aus regelmäßigen Erträgen und globaler Diversifikation. Sie eignen sich besonders für Anleger, die stabile Einkommen bevorzugen, ohne auf langfristige Kursentwicklung verzichten zu wollen. Die Auswahl des passenden ETFs hängt stets von persönlichen Anlagezielen und Risikobereitschaft ab.
Ja, ausschüttende ETFs zahlen Dividenden direkt an Anleger aus.
Dividenden-ETFs investieren ausschließlich in dividendenzahlende Unternehmen und bündeln diese zu einem Fonds.
Der Global X SuperDividend UCITS ETF zählt mit einer Ausschüttungsrendite von rund 9,61 Prozent zu den Spitzenreitern.
Der Global X SuperDividend ETF schüttet monatlich aus.
Dies hängt von der Dividendenrendite und dem investierten Kapital ab. Ein konkreter ETF kann dies nicht garantieren; entscheidend ist das Gesamtkapital und die individuelle Struktur des Portfolios.