Quantencomputing gilt als eine der vielversprechendsten Technologien der kommenden Jahrzehnte. Während klassische Computer Informationen in Bits verarbeiten, die entweder den Zustand 0 oder 1 annehmen, nutzen Quantencomputer sogenannte Qubits, die dank Superposition mehrere Zustände gleichzeitig einnehmen können. Dadurch eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten für Berechnungen, die für heutige Hochleistungsrechner unlösbar oder extrem zeitintensiv wären.
Obwohl das Feld noch am Anfang steht, investieren große Konzerne und spezialisierte Unternehmen massiv in Forschung und Entwicklung. Branchen wie Pharmaforschung, Finanzmodellierung, künstliche Intelligenz und Materialwissenschaft könnten langfristig stark profitieren. Im Folgenden werden elf führende Unternehmen vorgestellt, die im Bereich Quantencomputing eine aktive Rolle spielen.
Rechtlicher Hinweis (Disclaimer)
Die nachfolgende Veröffentlichung dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch Empfehlung im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG oder der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 (MAR) sowie keine steuerliche Beratung (§ 5 RDG, §§ 2 ff. StBerG) dar. Investitionen in Finanzinstrumente sind mit Risiken verbunden und können zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Genannte Unternehmen oder Wertpapiere dienen ausschließlich der Illustration und sind nicht als Empfehlung zu verstehen.
1. Alphabet Inc. (GOOG / ISIN: US02079K3059)
Alphabet zählt zu den technologischen Vorreitern im Quantencomputing. Mit „Google Quantum AI“ entwickelt das Unternehmen eigene Quantenprozessoren sowie Algorithmen. 2019 sorgte Google weltweit für Schlagzeilen, als es die sogenannte „Quantenüberlegenheit“ demonstrierte und damit eine Aufgabe löste, die für klassische Supercomputer praktisch unlösbar gewesen wäre.
Besonders relevant sind die jüngsten Entwicklungen: Alphabet stellte in 2024 seinen neuen Prozessor Willow vor, der eine Qubit-Zahl von 105 nutzt und deutliche Fortschritte im Bereich Fehlerreduktion und Verifizierbarkeit des Quantenvorteils erzielt hat.
Alphabet profitiert von einer enormen finanziellen Stärke sowie der Integration in andere Unternehmensbereiche wie Google Cloud und KI-Forschung (z. B. DeepMind).
2. D-Wave Quantum Inc. (QBTS / ISIN: US26740W1099)
D-Wave ist das einzige börsennotierte Unternehmen, das Quantenannealer entwickelt. Eine Technologie, die speziell auf kombinatorische Optimierungsprobleme ausgelegt ist. Während universelle Quantencomputer langfristig vielseitiger sein sollen, haben Annealer bereits heute praktische Anwendungen gefunden. Laut mehreren Branchenanalysen wird D-Wave besonders in Bereichen wie Logistik‑Optimierung, Verkehrsflussanalyse, Finanzrisikomodellierung und Materialforschung eingesetzt, wobei Kunden über die Jahre Hunderte realer Optimierungsaufgaben getestet haben.
D-Wave arbeitet zudem an der Weiterentwicklung seines Ökosystems und hat sein hybrides Framework aus klassischen und quantenbasierten Algorithmen ausgebaut, um Entwicklungsprozesse für Unternehmen zu vereinfachen. In Berichten aus 2024 und 2025 wird hervorgehoben, dass diese hybriden Systeme in bestimmten Szenarien deutliche Leistungsverbesserungen erzielen können, da sie die Stärken beider Rechenwelten kombinieren.
Über die Plattform Leap bietet D-Wave Cloud-Zugang zu seinen Quantenannealern sowie zu neuen Gate‑Model-Prototypen. 2024/2025 wurde Leap deutlich erweitert, um Unternehmen schneller experimentieren zu lassen und niedrigere Einstiegshürden zu schaffen. Branchenquellen betonen, dass D-Wave mit dieser Plattform eine der zugänglichsten kommerziellen Quantenumgebungen bereitstellt.
Trotz technologischer Fortschritte bleibt D-Wave finanziell herausgefordert. Die Einnahmen wachsen zwar, jedoch bleibt der Markt für Annealing-Technologie vergleichsweise klein, und das Unternehmen ist weiterhin stark auf externe Finanzierung angewiesen.
3. Arqit Quantum Inc. (ARQQ / ISIN: KYG0567U1278)
Arqit entwickelt Sicherheitslösungen, die zukünftige Angriffe durch Quantencomputer abwehren sollen. Das Unternehmen konzentriert sich auf Post‑Quantum‑Kryptografie (PQC), die von Institutionen wie NIST zunehmend empfohlen wird. Ziel ist es, Netzwerkarchitekturen widerstandsfähiger zu machen und klassische wie auch zukünftige quantenbasierte Bedrohungen zu adressieren.
Arqit arbeitet mit Regierungsbehörden, Verteidigungsorganisationen und Telekommunikationsanbietern zusammen und testet im Rahmen von Pilotprojekten Verfahren zur sicheren Schlüsselverteilung. Dazu gehören unter anderem Projekte im Bereich Satellitenkommunikation sowie Kooperationen mit großen Telekommunikationsunternehmen, die quantensichere Netzwerkinfrastrukturen evaluieren.
Das Unternehmen hat sein ursprüngliches Geschäftsmodell mehrfach angepasst, nachdem interne und externe Prüfungen Zweifel an der technischen Machbarkeit früherer Pläne, insbesondere satellitengestützter Lösungen, aufwarfen. Arqit befindet sich weiterhin in einer frühen Entwicklungsphase und hat Verzögerungen sowie regulatorische Kritik erlebt, arbeitet jedoch daran, stabile und skalierbare Sicherheitslösungen umzusetzen.
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4. IonQ Inc. (IONQ / ISIN: US46222L1089)
IonQ gilt als eines der bekanntesten Pure-Play-Unternehmen im Quantencomputing. Die Technologie basiert auf gefangenen Ionen, die für hohe Stabilität und präzise Steuerbarkeit bekannt sind. Das Unternehmen bietet seine Systeme über Amazon Braket, Google Cloud und Microsoft Azure an und positioniert sich damit klar als Anbieter einer alternativen Hardware-Architektur zu supraleitenden Qubits.
In Branchenanalysen werden die längeren Kohärenzzeiten und hohen Gate-Fidelitäten der Ionenfallen-Technologie als wichtiger Vorteil hervorgehoben. Zudem hat IonQ in Kooperationen mit Unternehmen wie Amazon, Nvidia und AstraZeneca Fortschritte demonstriert. Eine Studie zeigte, dass bestimmte Schritte der Molekularsimulation bis zu 20‑mal schneller waren als bei klassischen Methoden.
IonQ baut seine Infrastruktur weiter aus und eröffnete 2024 ein eigenes Fabrication Lab, um langfristig eine stärker integrierte Lieferkette aufzubauen. Gleichzeitig entwickelt das Unternehmen Software‑Tools, die Kunden ohne tiefes Fachwissen den Einstieg in quantenbasierte Workloads erleichtern sollen.
Trotz dieser technologischen Erfolge bleibt die finanzielle Lage herausfordernd. IonQ schreibt hohe Verluste, erzielt geringe Umsätze und finanziert sich überwiegend über Aktienemissionen.
Amazon verfolgt einen dezentralen Ansatz: Mit AWS Braket bietet das Unternehmen Zugang zu verschiedenen Quantencomputern von Partnern wie IonQ, Rigetti und D‑Wave. Dadurch können Unternehmen unterschiedliche Architekturen testen, ohne eigene Hardware erwerben zu müssen.
AWS Braket stellt zudem Entwicklungsumgebungen, Simulatoren und Tools für hybride Workflows bereit. Viele Nutzer verwenden diese Simulatoren, um Quantenalgorithmen zunächst in einer kontrollierten Umgebung zu testen, bevor sie sie auf echter Hardware ausführen.
Darüber hinaus arbeitet Amazon an eigenen Forschungsinitiativen zur Quantenhardware, die sich jedoch noch im experimentellen Stadium befinden. Die Entwicklungen konzentrieren sich derzeit vor allem auf Grundlagenforschung und mögliche zukünftige Qubit‑Technologien.
Die Stärke des Unternehmens liegt in seiner weitreichenden Cloud‑Infrastruktur und einem breiten Unternehmenskundenstamm. Dadurch kann Amazon Quantenanwendungen nahtlos in bestehende Cloud‑Workflows integrieren und Unternehmen frühzeitig den Zugang zu Quantenressourcen ermöglichen.

6. Honeywell International Inc. (HON / ISIN: US4385161066)
Honeywell International Inc. (HON) ist der Mehrheitsaktionär des Unternehmens Quantinuum, das 2021 durch die Fusion von Honeywell Quantum Solutions (HQS) und Cambridge Quantum gegründet wurde und zu den weltweit führenden Anbietern zählt. Quantinuum ist kein direkt börsennotiertes Pure-Play-Unternehmen, aber Investoren in HON erhalten eine Beteiligung an diesem führenden Quantenunternehmen.
Quantinuum ist sowohl im Hardware- als auch im Softwarebereich aktiv und betreibt eine umfassende Plattform, die von Quantenprozessoren bis hin zu Entwicklungsframeworks reicht. Besonders das Betriebssystem TKET wird in Forschungs- und Industriekreisen weit verbreitet genutzt und gilt als eines der leistungsfähigsten offenen Tools für die Optimierung von Quantenalgorithmen.
Das Unternehmen erzielt zudem wissenschaftliche Meilensteine: Quantinuum veröffentlichte in den letzten Jahren mehrere Studien zu Fehlerkorrektur, sicheren Quantenprotokollen und chemischen Simulationen, die in Die Kombination aus fortschrittlicher Hardware und leistungsfähiger Software verschafft Quantinuum eine starke Position im entstehenden Ökosystem.
Honeywell selbst bringt erhebliche finanzielle Ressourcen und jahrzehntelange Erfahrung in Präzisionsinstrumenten ein, was dem Unternehmen einen Vorteil gegenüber vielen Pure‑Play‑Start-ups verschafft.
7. IBM (IBM / ISIN: US4592001014)
IBM ist einer der ältesten und aktivsten Player im Quantencomputing. Über IBM Quantum stellt das Unternehmen seit Jahren Cloud‑Zugang zu supraleitenden Quantenprozessoren bereit und betreibt eines der größten öffentlich zugänglichen Quantenforschungsnetzwerke der Welt. Laut mehreren Marktberichten gehört IBM zu den technologischen Vorreitern, insbesondere im Hinblick auf die Skalierung und Stabilität supraleitender Qubits.
IBM verfolgt eine detaillierte technische Roadmap, die Systeme mit mehreren tausend Qubits bis Ende des Jahrzehnts vorsieht. In
Darüber hinaus arbeitet IBM eng mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industriekunden zusammen. Programme wie das IBM Quantum Network und das IBM Quantum Hub‑Modell ermöglichen es Unternehmen und Wissenschaftlern, eigene Anwendungen zu entwickeln und Experimente auf echter Hardware durchzuführen. Studien, die in den PDFs referenziert werden, betonen, dass IBM einige der führenden Fortschritte bei Fehlerkorrektur, Quantenvolumen und stabileren Algorithmen erzielt hat.
Branchenanalysen zeigen zudem, dass IBM langfristig eine Schlüsselrolle in der Kommerzialisierung von Quantencomputing spielen könnte. Das Unternehmen profitiert von seiner starken finanziellen Basis, der Integration in das Hybrid‑Cloud‑Geschäft und einem strukturierten Fahrplan, der klar zwischen kurzfristigen Forschungszielen und langfristiger industrieller Verwertung unterscheidet. Dadurch wird IBM häufig als einer der am besten positionierten Anbieter für die nächste Phase des Quantenzeitalters betrachtet.
8. Microsoft Corporation (MSFT / ISIN: US5949181045)
Microsoft setzt primär auf Software, Cloud-Ökosysteme und die Entwicklung einer einheitlichen Plattform für Unternehmen und Forschung: Azure Quantum. Diese Umgebung bündelt Hardwarezugang, Simulationstools und Entwicklungsframeworks und ermöglicht es Nutzern, sowohl klassische als auch quantenbasierte Workloads zu kombinieren. In mehreren Analysen wird Azure Quantum als eine der ausgereiftesten Plattformen beschrieben, da sie verschiedene Hardwareanbieter integriert und eine starke Entwicklerbasis aufweist.
Parallel dazu arbeitet Microsoft an einer eigenen Qubit-Technologie auf Basis topologischer Qubits, die theoretisch besonders stabil und weniger fehleranfällig sein sollen. In den von dir bereitgestellten PDFs wird hervorgehoben, dass Microsoft 2023/2024 experimentelle Fortschritte gemeldet hat, darunter die erstmalige Demonstration eines stabilen Majorana-Zustands, ein möglicher Baustein für topologische Qubits. Dennoch weisen alle Quellen darauf hin, dass diese Technologie weiterhin im experimentellen Stadium bleibt und noch signifikante Skalierungs- und Stabilitätsarbeit erfordert, bevor sie marktreif ist.
Die strategische Stärke von Microsoft liegt in der engen Verzahnung von Azure, KI-Services und Quantenforschung. Branchenberichte betonen, dass Microsoft durch seine Cloud-Dominanz einen erheblichen Vorteil hat, sobald Quantencomputing marktreif wird. Unternehmen, die bereits Azure nutzen, könnten Quantenanwendungen nahtlos integrieren. Trotz des frühen Forschungsstands bei topologischen Qubits wird Microsoft aufgrund seiner Infrastruktur, finanziellen Stärke und langfristigen Roadmap als einer der potenziellen Schlüsselakteure im künftigen Quantenökosystem betrachtet.
9. Nvidia Corporation (NVDA / ISIN: US67066G1040)
Nvidia spielt keine Rolle bei der Entwicklung eigener Quantenhardware, ist jedoch zentral für den Bereich Quantenalgorithmus‑Simulation. Mit der Plattform cuQuantum bietet Nvidia Softwaretools an, die es ermöglichen, Quantenalgorithmen auf GPUs effizient zu simulieren. Diese Tools werden in mehreren der bereitgestellten PDFs als Schlüsseltechnologie bezeichnet, da die Simulation essenziell ist, solange praktische Quantenhardware noch begrenzt ist.
Branchenanalysen betonen, dass Nvidia durch seine GPU‑Dominanz eine wichtige Rolle für die gesamte Quantenforschung spielt. Viele Forschungsteams nutzen Nvidia‑Hardware, um komplexe Simulationen durchzuführen, darunter Optimierungsalgorithmen, chemische Modelle und frühe Tests für fehlerkorrigierte Quantenprotokolle. Dies reduziert die Kosten und beschleunigt die Entwicklung neuer Algorithmen erheblich.
Darüber hinaus arbeitet Nvidia mit Unternehmen wie Google, IBM und Quantum‑Start-ups zusammen, um hybride Workflows zu ermöglichen. Einige der PDFs heben hervor, dass Nvidia‑basierte Supercomputer häufig genutzt werden, um quanteninspirierte Modelle und Quanten‑Machine‑Learning‑Ansätze zu entwickeln. Damit fungiert Nvidia als Brücke zwischen klassischem High‑Performance‑Computing und künftigen Quantenanwendungen.
10. Quantum Computing Inc. (QUBT / ISIN: US74766W1080)
Quantum Computing Inc. konzentriert sich auf Softwarelösungen, die klassische und Quantenberechnungen kombinieren. Ziel ist es, Unternehmen den Zugang zu quanteninspirierten Anwendungen zu ermöglichen, ohne dass tiefes physikalisches Know-how erforderlich ist. Branchenanalysen betonen, dass QCI vor allem im Bereich hybrider Workflows aktiv ist und Tools entwickelt, die mathematische Optimierung und datengetriebene Prozesse effizienter gestalten sollen.
Das Unternehmen bietet Plattformen an, die speziell für Optimierungs‑, Simulations‑ und Machine‑Learning‑Anwendungen entwickelt wurden. In mehreren Marktberichten wird hervorgehoben, dass QCI häufig mit Behörden, Forschungseinrichtungen und Energieunternehmen kooperiert, um Prototypen quanteninspirierter Lösungen zu testen. Diese Anwendungen zielen darauf ab, reale Probleme (etwa Netzstabilität, Routenoptimierung oder Risikoanalysen) schneller zu berechnen.
Trotz dieser technologischen Ambitionen bleibt QCI ein kleiner Anbieter mit begrenzter finanzieller Stärke. Die Konkurrenz durch etablierte Tech‑Konzerne sowie andere spezialisierte Start-ups erhöht zusätzlich den Druck.
Das technologische Potenzial ist vorhanden, aber das Risiko entsprechend hoch. Branchenberichte betonen, dass QCI zunächst nachweisen muss, dass seine Lösungen auch außerhalb kleiner Pilotprojekte skalierbar sind. Erst dann könnte das Unternehmen eine größere Rolle im entstehenden Markt für quanteninspirierte Software einnehmen.
11. Rigetti Computing Inc. (RGTI / ISIN: US76655K1034)
Rigetti entwickelt supraleitende Quantenprozessoren und zählt zu den frühen Hardware-Start-ups im Bereich Quantencomputing. Das Unternehmen bietet Cloud-Zugang zu seinen QPUs an und verfolgt eine Hybridstrategie, bei der klassische und Quantenhardware kombiniert werden. In mehreren Marktanalysen wird hervorgehoben, dass Rigetti zu den wenigen Pure-Play-Hardwareanbietern gehört, die eigene Gate-basierte Quantenprozessoren entwickeln und öffentlich zugänglich machen.
Rigetti hat in den vergangenen Jahren einige technologische Fortschritte erzielt, darunter verbesserte Fehlerkennzahlen und neue Chip-Designs. Die PDFs verweisen insbesondere auf die Ankündigung mehrschichtiger QPU-Architekturen, bei denen supraleitende Qubits über vertikal integrierte Strukturen verbunden werden sollen, ein Ansatz, der langfristig eine bessere Skalierbarkeit ermöglichen könnte. Zudem arbeitet Rigetti im Rahmen staatlicher Programme mit US-Behörden wie DARPA und dem Department of Energy an Anwendungen für Optimierung und Simulation.
Gleichzeitig zeigen die Berichte, dass Rigetti wirtschaftlich stark unter Druck steht. Das Unternehmen erzielt nur geringe Umsätze, der Kapitalbedarf bleibt hoch und mehrere Finanzierungsrunden führten zu deutlichen Verwässerungen. In den bereitgestellten PDFs wird mehrfach betont, dass die finanzielle Unsicherheit ein wesentliches Risiko darstellt und Rigetti große Schwierigkeiten hat, mit der technologischen Geschwindigkeit von IBM, Google und Quantinuum mitzuhalten.
Ohne klare Fortschritte und zusätzliche Finanzierung bleibt die Wettbewerbsposition fragil.

Ist Quantencomputing eine gute Investition?
Quantencomputing wird häufig als nächste große technologische Revolution beschrieben. Das Potenzial, komplexe Probleme drastisch schneller zu lösen, hat enormes strategisches Gewicht, sowohl für Unternehmen als auch für Staaten.
Gleichzeitig ist die Technologie noch weit von einer breiten kommerziellen Nutzung entfernt. Die meisten heutigen Systeme dienen Forschungszwecken oder sehr spezialisierten Anwendungen. Investoren sollten sich der hohen Unsicherheit, langen Entwicklungszyklen und starken Konkurrenz bewusst sein.
Langfristig spricht jedoch vieles dafür, dass Quantencomputing eine zentrale Rolle in der digitalen Zukunft spielen wird. }
Vorteile und Nachteile
Vorteile
Technologisches Potenzial: Quantencomputer könnten bestehende Rechenmethoden revolutionieren und neue Möglichkeiten in Wissenschaft und Industrie eröffnen.
Staatliche Unterstützung: Weltweit investieren Regierungen massiv in Forschung und strategische Quantenprogramme.
Früher Markteintritt: Unternehmen, die heute aktiv forschen, können langfristig Wettbewerbsvorteile erzielen.
Breite Anwendungsmöglichkeiten: Von Kryptografie bis Pharmaforschung reichen die vielversprechendsten Einsatzfelder.
Nachteile
Hohe Unsicherheit: Die Technologie ist größtenteils experimentell und weit von voller Marktreife entfernt.
Lange Entwicklungszyklen: Funktionsfähige, fehlertolerante Quantencomputer werden voraussichtlich erst in einigen Jahren oder Jahrzehnten verfügbar sein.
Kapitalintensität: Die Forschung erfordert enorme Investitionen.
Starke Konkurrenz: Große Technologiekonzerne dominieren den Markt und erschweren es kleineren Anbietern, sich durchzusetzen.
Fazit
Quantencomputing steht an der Schwelle zu einer neuen Ära der Informationsverarbeitung. Die vorgestellten Unternehmen repräsentieren unterschiedliche strategische Ansätze, von Hardware über Software bis hin zu Cloud-Plattformen. Obwohl der Markt noch jung ist, könnten die technologischen Fortschritte der kommenden Jahre erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben.
Für langfristig orientierte Anleger bietet der Sektor eine spannende Möglichkeit, an einer der bedeutendsten technologischen Entwicklungen des 21. Jahrhunderts teilzuhaben — allerdings mit erheblichen Risiken und Unsicherheiten.